Krampfadern gehören zu den häufigsten Venenerkrankungen überhaupt. Viele Menschen kennen die typischen bläulichen oder hervortretenden Venen an den Beinen. Oft werden sie zunächst als Schönheitsproblem wahrgenommen. Tatsächlich können Krampfadern jedoch weit mehr sein als eine optische Veränderung.

Hinter Krampfadern steckt eine Schwäche des Venensystems. Das Blut kann nicht mehr so gut aus den Beinen zum Herzen zurückfließen und staut sich in den Venen. Dieser Prozess entwickelt sich meist langsam über viele Jahre.

Wie machen sich Krampfadern bemerkbar?

Nicht jeder Patient hat die gleichen Beschwerden. Manche stören sich vor allem am Aussehen ihrer Beine, andere leiden täglich unter Beschwerden.

Typische Anzeichen können sein:

  • Schwere oder müde Beine
  • Schwellungen an Knöcheln und Unterschenkeln
  • Spannungsgefühle
  • Nächtliche Wadenkrämpfe
  • Juckreiz
  • Unruhige Beine
  • Sichtbar hervortretende Venen

Viele Betroffene stellen fest, dass die Beschwerden im Laufe des Tages zunehmen oder nach langem Sitzen und Stehen besonders ausgeprägt sind.

Krampfadern verschwinden nicht von allein

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Krampfadern zwar unschön, aber ansonsten harmlos seien. Tatsächlich handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die mit der Zeit fortschreiten kann.

Unbehandelt können Schwellungen zunehmen, Hautveränderungen entstehen oder sich Venen entzünden. In fortgeschrittenen Stadien können schlecht heilende Wunden oder sogar Blutungen aus oberflächlichen Krampfadern auftreten.

Deshalb lohnt es sich, Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen – oft lange bevor ernsthafte Probleme entstehen.

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Im Überblick

Behandlung von Krampfadern

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